Was ist der grösste Unterschied in der Vorbereitung auf einen Marathon oder einen Ultralauf ? Du brauchst mehr, viel mehr Zeit in den Trainings ! Zum einen durch die grösseren Umfänge der einzelnen Trainings und zum anderen durch das langsamere Tempo. Das heisst, wenn ich während der zweistündigen Mittagspause einen 15Km Lauf absolvieren will, dass anschliessend noch 20 Minuten bleiben zum Essen und umziehen. Wenn ich das gleiche Training auf den Feierabend verschiebe, bedeutet das, mindestens die Hälfte mit Stirnlampe zu laufen. Es bessert sich jedoch von Woche zu Woche, da es ja länger hell bleibt am Abend. Es ist ein Gewöhnen und organisieren, Mikrowelle oder Vorkochen sind die Geheimnisse. Da wir im Winter genug Mitarbeiter sind gibt es auch die Möglichkeit einen zusätzlichen freien Tag zu nehmen und so trainiert es sich doch leichter. Die Erholung geniesst einen hohen Stellenwert um die Umfänge möglichst verletzungsfrei zu überstehen. Bis jetzt läuft, abgesehen von der normalen Wintererkältung, alles nach Plan. 28.01.2012
leider ohne das "Geburtstagskind" Schampi welcher mit Erkältung zu Hause blieb. Trotzdem ein gelungener Start ins Jahr 2012 bei strahlendem Wetter. 16.01.2012
steht an einem Tag in dieser Woche nebst den anderen Einheiten als Abwechslung auf dem Trainingsplan. Es trifft sich gut, Schampi wird an diesem Samstag 60ig !!! Und da macht es Spass anschliessend bei Kaffee und Kuchen zu Plaudern, gibt doch einige Erlebnisse in 60ig Jahren ;-))) So werde ich bei der kürzeren Distanz am Neujahrslauf in Dietikon mein schnelles Training absolvieren. 11.01.2012
Es kann losgehen, das Sportjahr 2012 ! Mit der neuen Satellitenuhr bin ich bestens orientiert wo ich "stehe". Auch die anderen Weihnachtsgeschenke lassen mich topmotiviert starten um die angestrebten Events geniessen zu können. Unter dem Motto: Bereits Erfahrenes nochmals und Neues erleben. Mit einer grossartigen Unterstützung im Rücken machts doppelt Spass !
Ich hoffe Ihr habt Euren Weihnachtsbaum gefunden wie Siri. Frohe Tage und ein gutes 2012, dass Eure Wünsche in Erfüllung gehen und alle gesund und verletzungsfrei bleiben.
Nach positivem Feedback meines Wunschbetreuungsteams, bestehend aus Karin Viktor und Koni, kann ich meine Augen vorwärts richten und an die Dunkelheit gewöhnen, um in der Nacht vom Freitag 8.Juni 2012 auf den Samstag 9.Juni 2012 am Start des 100KM von Biel zu stehen. Für mich und mein Team eine grosse Herausforderung. Nach Trainingsvorgaben von erfahrenen Ultraläufern wird es eine umfangreiche Vorbereitung werden. Ich freue mich auf ein bisher unbekanntes Abenteuer. 14.12.2011
Es braucht noch die definitive Bestätigung meines Arbeitgebers der von mir eingegebenen Ferien und Freitage, um an den gewünschten Events teilzunehmen. Meine Ideen sind konkret und das Training ist bereits gestartet, easy aber zielgerichtet. 10.11.2011
Der erste definitive Event im Jahr 2012 wir der Ironman der Challenge Serie im legendären Roth sein :-) 24.10.2011
So nennt sich das "Spiel" welches viele Sportler, nach einer vergangenen Saison, mit Blick auf das kommende Jahr spielen. Es werden Wettkämpfe, Trainingsdestinationen, Ferienguthaben und Bedürfnisse von Partner/innen in einen Topf gelegt um daraus in den Wintermonaten dann ein stimmiges Bild zu gestalten. Jeder mit seiner eigenen Taktik. So auch bei mir, es bestehen bereits einige Ideen für's 2012. Fest steht bereits der legendäre Ironman der Challenge Serie in Roth Anfang Juli :-)) Alles weiter ist noch nicht fix und werde ich Euch mitteilen sobald es definitiv ist. 20.10.2011
Es hat geklappt !!!
Mit 12000 !!! anderen Läufern auf der Strecke eines Halbmarathons, wow ein irres Gefühl. Das zahlreiche, grossartige Publikum, die schöne Stadt Köln und das Kölsch im Ziel sind nur ein Teil meiner Erlebnisse in der Stadt am Rhein. Ein warmes wunderschönes Herbstwochenende ist zu Ende mit dem Fazit: Alles richtig gemacht !! Und neben dem Sport eine neue schöne Stadt kennengelernt und mit dem Hotel Hyatt einen Glückstreffer gelandet zu haben. Aber schaut doch einfach auf die Bilder :-)) 4.10.2011
Flüssigkeit .......
........und Kohlenhydrate ersetzen, das Wichtigste nach dem Sport !!!
Finishen......
ist wohl immer das Ziel. Der Stellenwert ist dieses Mal jedoch höher, weil nach den gesundheitlichen Problemen in diesem Jahr, lange Zeit nicht klar war, ob und wann Sport überhaupt wieder möglich ist. Ein erster Lichtblick beim K30 am Swissalpine in Davos Ende Juli. Und dann der verhängnisvolle 24.August 2011 an welchem meine linke Wade von ca.2000Kg Elefant während 30 bis 45 Sekunden eingeklemmt wurde. Und der Diagnose des Notfallarztes, Kampf um den Erhalt des Unterschenkels, Verhinderung einer Operation und Sport im besten Fall frühstens !! nach sechs bis acht Wochen wieder möglich. Nach dem ersten Schock und der Gewissheit dass es ohne OP geht war mein persönlicher Fokus in den fünf letzten Wochen ganz klar: "Wenigstens" Start am Halbmarathon in Köln ! Geplant war ja eigentlich der Ultralauf über 63Km gewesen. Und das Training lief optimal,, aber das Leben schreibt manchmal ne andere Geschichte. Mit der Gewissheit alles für meinen Köln Start getan zu haben, der professionellen Unterstützung von Physiotherapeutin Silke Burkart, der BEMER 3000 Matte von Schampi Kern, den erholenden Bädern im Alpamare, der grossen Unterstützung und dem Aushalten meiner Ungeduld von Karin. Und nicht zuletzt beim Lesen des Buches: Der Kampf meines Lebens von Ex Skistar Herman Maier. Hatte er doch bei seinem Motorradunfall am 24.August 2001 !!!!, auf den Tag genau zehn Jahre vor meinem Unfall, weit schlimmere Verletzungen erlitten mit Operationen und schlimmen Komplikationen. Und doch einigen Paralellen zu meinem Bein. Und vor allem der unheimliche Wille wieder Sport treiben zu können. Mit Schmerzen welche die eigenen um ein Vielfaches übersteigern und das Jammern in Grenzen halten. Für mich ein ganz grosser Sportler und Kämpfer !!! So werden wir Morgen mit grosser Vorfreude um 08.40 Uhr abheben in Richtung Köln, bei hervorragendem Wetter, tausenden Zuschauern und sicher einem ?? Kölsch !!!! Und im nächsten Eintrag dann der Bericht mit der Frage: Finish oder DNF ??
Noch 11 Tage .....
bleiben bis zum Köln Marathon !! Mittlerweile kann ich wieder 50% arbeiten, das heisst vier Stunden pro Tag. Die restliche Zeit nütze ich zum Erholen des Beines, zum Dehnen, für Uebungen aus der Physiotherapie, Radeln auf dem Ergometer im Kraftraum der Rapperswil Jona Lakers, auf der bereits glühenden BEMER 3000 Matte (Danke Schampi ) oder in der Massage bei Physiotherapeutin Silke Burkhart. Es ist eigentlich wie Arbeiten ;-)) mit dem Ziel vor Augen wenigstens am Halbmarathon in Köln zu starten. Geduld haben und erst nächste Woche versuchen wieder leicht zu Joggen ist gar nicht so einfach, doch nur so kann es gelingen !!! Mit der Fürsorge und dem Verwöhnprogramm von Karin sind die Schmerzen um einiges besser zu ertragen, ich sag nur Thaipfanne, Kartoffelstock, Zwetschgenwähe, Lebkuchenguetzli ;-)). Eigentlich muss es klappen bis zum 2.Oktober !21.09.2011
Physiotherapie
ist nun 3x pro Woche angesagt. Endlich ist der Umfang der Wade soweit zurückgegangen um mit der Physio beginnen zu können. Lymphdrainage ist angesagt, mit dem Ziel ab nächster Woche die harte Wadenmuskulatur massieren zu können. Velofahren ist schon wieder eine Stunde möglich. Und die Kompressionssocken sind eine grosse Hilfe. Dazwischen relaxen und Bein im Wasser bewegen im Alpamare. Und Dehnen, Dehnen, Dehnen. Hoffe am Sonntag wieder mit 50% arbeiten zu beginnen. Und es besteht immer noch eine ganz kleine Hoffnung, in 18 Tagen wenigstens den Halbmarathon laufen zu können, in Köln !! Muäsch nu ganz fescht dra glaubä !! :-))) 14.09.2011
Das Freizeitbad in Pfäffikon SZ kennt wohl jeder. Für mich ein grosser Glücksfall, dass ich durch meinen "Stern" Karin, die Anlagen täglich benutzen kann. Vor allem der Fitnessbereich und das anschliessende erholsame Bad sollen mein gequetschtes Bein wieder herstellen. Im Moment harzt es noch, kein Wunder nach zwei Wochen ruhig liegen. Es wird von Tag zu Tag besser und die Stöcke dienen nur noch der Sicherheit. Auch sonst werde ich professionell betreut, es könnte nicht besser sein !!! Es geht also aufwärts .... 6.9.2011
Seit Samstag bin ich wieder aus dem Spital mit zwei
Stöcken und einer mehrfarbigen Wade / Oberschenkel. Ruhig liegen das Bein flach lagern, kühlen und nicht belasten sind die Anordnungen. Super, Langeweile ohne Ende ! Die professionelle Betreuung hat nahtlos gewechselt von Pflegeassistentin zu Karin :-). Fühle mich bestens aufgehoben um möglichst bald wieder auf die Beine zu kommen. Ja und die sportlichen Ziele sind zur Zeit soweit revidiert, dass am 2. Oktober, wenn alles optimal läuft, und nur dann, höchstens der Halbmarathon in Köln zu laufen ist.
Nach einem Zwischenfall bei der Arbeit wurde meine Wade eingeklemmt und ist im Moment so dick wie normalerweise beide Waden zusammen. So liege ich für die nächsten Tage im Linth Spital in Uznach mit dem Ziel kühlen des Beines und so eine Operation zu vermeiden ! Zum Glück ist nichts gebrochen oder gerissen und es dauert ja noch 5 Wochen bis zu meinem Saisonhöhepunkt in Köln ;-) 26.08.2011
Nach über zehn "ASICS Jahren", habe ich mich bei Ryffel Running in Uster, nach intensiven Tests und hervorragender Beratung, zum Kauf eines Adidas Laufschuhs entschieden. Nicht um schnellere Zeiten zu laufen, sondern um die Stabilität zu verbessern. Und es scheint sich auszuzahlen, das Gefühl ist bestens !
Die letzte Vorbereitung auf mein "Comeback" lief alles andere als optimal. Am Donnerstagmorgen plötzlich Fieber und Medikamente. Schwitzen und Tee trinken. Aber am Freitagmittag fuhren Karin und ich wie geplant nach Davos, es blieb ja noch eine Nacht bis zum Start :-)) Nochmals kräftig geschwitzt und am frühen Samstagmorgen die übliche Nervosität mit etlichen WC Besuchen. Zwei Minuten vor dem Start war auch ich eingereiht Schon fünf Minuten nach dem Start ging es jedoch immer besser und ich fand meinen Rythmus, welcher an diesem Tag möglich war. Das Motto war auf den Körper und Karins Worte hören, welche lauteten: Wir treffen uns im Ziel in Filisur !! Die Strecke begann durchaus nach meinem Sinn, leicht abwärts auf Asphalt. Schnell fand ich mein Tempo und orientierte mich an den erfahrenen K78 Läufern welche bis Filisur den gleichen Weg hatten wie ich. Beim ersten Aufwärtsstück hörte ich einen Läufer sagen dass es jetzt ca. 3Km aufwärts gehe und man mit Gehen nur unwesentlich langsamer sei als mit Joggen. Weil der Weg sich gleich im Wald in einen Singletrail verwandle und überholen nicht möglich sei. Wie recht er hatte. Auf der landschaftlich wunderschönen, abwechslunsreichen Strecke hatte ich sowohl mein Tempo wie meinen Verpflegungsplan im Griff und spätestens bei Km25 in Wiesen, nach etlichen auf und ab Passagen, Tunnels, einer Schlucht und vor dem überqueren des Bahnviaduktes, wusste ich dass es ein guter Tag werden würde. Die Beine fühlten sich gut an und der letzte Aufstieg war problemlos. Dann folgten die letzten 3 Km welche auf einer Bergstrasse runtergingen und ich es einfach rollen liess. Und jetzt war auch Zeit für Emotionen und sich gedanklich bei all denen zu bedanken welche es möglich gemacht haben, 6 Monate nach dem Spitalaufenthalt, ins Ziel zu laufen. Ein schöner Moment in Karins Arme zu laufen !! Was für ein Tag !! Und nach einem Blick in den Spiegel zu sagen: Gsehsch immer no frisch us Fredy !! :-)) 31.07.2011
wird mein erster Event nach dem Herzinfarkt im Januar sein. Noch 2 Tage und 11 Stunden bis zum Start und ich werde gleich nervös und im Ungewissen sein, wie diejenigen Läufer , welche den K 78 in Angriff nehmen und nicht wissen ob sie finishen. Alle Vorzeichen sind gut, ja sehr gut !! Trainieren konnte ich regelmässig ohne Probleme, diese Woche ist eher Regeneration angesagt. Beim Lauf wird mich Schampi begleiten, seine Ambitionen zurückgestellt, eine bessere Versicherung gibt es nicht !! Und für die Nerven das Beste, Karin !! Sie kennt ein allfälliges Notfallprogramm im Ziel und war in der Reha eine unbezahlbare Stütze. Also ab nach Davos und den Lauf nach Filisur geniessen ! Allen Läufern viel Emotionen und Glücksgefühle !! 27.07.2011
Dass ich in drei Wochen schon wieder am Start stehen möchte des K30 am Swissalpine Marathon in Davos. Keine Ahnung ob es funktioniert nach 30Km in Filisur einzulaufen, aber ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. Die Landschaft hat es in sich und an der Stimmung wird es nicht mangeln. Und wenn ich meinen Zuckerhaushalt im Griff habe, sprich den Level halten kann, dann sollte es klappen. Die Zeit hat nicht erste Priorität, trotzdem ist eine gewisse Anspannung bereits jetzt zu spüren. Noch warten aber zwei Umfangreiche Trainingswochen ;-)) 6.07.2011
Das Belastungs EKG hat gezeigt, dass mein Herz wieder hergestellt ist und auf dem Veloergometer, bei 240 Watt, der Puls um 20 Schläge tiefer ist, als vor drei Monaten bei Beginn der Reha !! So fühlt es sich auch an bei den Lauftrainings und ein stetiges Steigern ist möglich. Der Dank geht vor allem an Karin und meine Arbeitskollegen welche mich stark unterstützt haben in der nicht immer ganz leichten Zeit. Wir werden das bei einem Glas "Mineralwasser" auch feiern. Ja und jetzt dürfen auch die sportlichen Ziele wieder ins Auge gefasst werden, Schritt für Schritt ohne zu übertreiben. Zuerst wird es der K30 am Swissalpinemarathon sein um wieder mal ne Startnummer zu tragen. Alles weitere wird sich danach zeigen ;-)) Geniessen wir das Wetter und die Wärme !!!
Kurz vor dem Rehaende
Noch eine Woche und dann ist die Reha im Spital Männedorf zu Ende. Ich konnte sehr viel profitieren und fühle mich in Körper und Kopf wieder hergestellt. Werde das Lauftraining weiterführen und die Laufform steigern. Und dazwischen als Ausgleich Velofahren wie gehabt. Einen grossen Dank an das Physioteam Männedorf !!! vor allem Franca Rüegger, Philipp Rist und Christof Abegg. Es war spitze und Ihr seid menschlich und sportlich grosse Klasse ! 1.06.2011
Erholung im Elsass
Zurück von einer Woche Hausbootferien im Elsass in der Ruhe der Natur. Herrliche Landschaften, Ruhe, Tiere und Wasser. Schleusen sorgten für Abwechslung. Perfektes Wetter, Wind, Sonne und an einem Morgen eine leichte Eisschicht auf dem Boot. Kein Problem die Heizung funktionierte bestens. Küche von meinem Stern mit französischen Speisen oder Flammkuchen aus dem Restaurant. Es hat gut getan und ist ein weiterer Schritt zu einer wieder guten Gesundheit 9.5.2011
Grünes Licht :-))) !!
Eine genaue Kontrolle mit Ultraschall, EKG, BelastungsEKG, hat gezeigt, dass sich mein Herz nahezu erholt hat. Es ist nur noch wenig zu sehen vom vergangenen Herzinfarkt. Das heisst, sowohl beim Arbeiten wie im Sport kann ich die Leistung erhöhen und es steht nichts mehr im Wege. Ab Sonntag werde ich wieder 100% arbeiten und in der Reha bis Ende Mai meine Form weiter verbessern. Und so kommen sofort auch die ersten Ziele auf betreffend Events. ;-)) Schön bei diesem Wetter wieder Sport treiben zu können ohne Vorsichtsmassnahmen!!! Schöne Ostern !!!! 22.04.2011
Wie entsteht ein Ameisenhaufen ??
Was keine Ahnung ;-)), Stück für Stück und nicht an einem Tag !! Dies ist mein Bild jeden Tag seit dem Herzinfarkt und den daraus notwendig gewordenen zwei Eingriffen im Spital. 50% arbeiten und das Rehabilitationsprogramm im Spital Männedorf kosten ganz schön Energie. So bleibt öfters nur ein Mittagsschläfchen oder einfach relaxen. Also immer schön langsam, Step by Step und nicht übertreiben wenn es mal ein wenig besser geht. Sonst kommt am nächsten Tag bestimmt der Dämpfer. Aber bei dem Wetter bewegen macht doch Spass :-)) Auch wenn die Ziele ein wenig anders sind als die letzten Jahre. So lasse ich die Zeit für mich arbeiten und geniesse die kleinen Fortschritte, wie meine neuen Weggefährten in der Reha. 8.4.2011
Licht und Schatten
Das Positive ist sicher die Unterstützung von Karin und Simon im Zurechtfinden mit der neuen Situation und den dazugehörenden Launen. So sind positive Emotionen, wie der gestrige Besuch des neuen Circus Knie Programmes (auf Topplätzen), garantiert. Ein Spitzenprogramm! welches zum Staunen, Geniessen, Bewundern und Schmunzeln einlädt. Oder die heutige Ausfahrt auf den Inline Skates zusammen mit Simon in der Linthebene. Was im Moment eher Mühe bereitet ist die unterschiedliche Betrachtung der Aerzte bezüglich meiner zukünftigen sportlichen Aktivität. Auf der Bandbreite von "so wie vorher, bis nur noch Bewegen" kriege ich alles zu hören. 4 Aerzte = 5 Meinungen !!! Machts eher schwierig und es herrscht nicht nur Freude. Da ich nicht der Normherzpatient bin, herrscht vornehme Zurückhaltung und ja nichts Falsches sagen bei den Herren in weiss. 26.03.2011
Maschine revidiert
So jetzt ist auch die dritte Herzleitung wieder geöffnet und gestützt. Nach einem weiteren Eingriff im Kantonsspital St.Gallen, professionell ausgeführt, bin ich ab Montag wieder 50% arbeitsfähig !! Freu mich nach zwei Monaten "Zwangspause" wieder zurück zu kehren. Bewegung ist drei Mal pro Woche weiterhin in der Reha Männedorf angesagt. Von Langeweile keine Spur. Schritt für Schritt wieder zurück ins Leben :-))) 19.03.2011
Reha (Trainingslager) läuft planmässig !!
Bereits nach einer Woche konnte ich die Gruppe wechseln, und bin jetzt in der Nachmittagsgruppe welche 3x pro Woche 90 Minuten trainiert. Meist draussen am Rebberg von Männedorf wird gewalkt oder gejoggt, je nach Leistungsvermögen des Teilnehmers. Für mich optimal, sind wir doch ein Dreiergrüppli welches Joggen kann, immer in Begleitung eines Physiotherapeuten und eines Arztes. Ein forderndes Training mit vielen guten Tipps. Und da ich mit dem Bike nach Männedorf fahre, auch gleich noch ein paar Velokilometer ;-))) Laut Aerzten darf ich so in zwei Wochen wieder 25-30% mit arbeiten beginnen :-)) Cool freu mich !!! 2.03.2011
Zweiter Eingriff - verschoben !!
Der zweite Eingriff wurde wegen Bürokratie ins Kantonsspital St. Gallen verschoben. Dieser soll nun vom Dienstag 15.März bis Donnerstag 17. März erfolgen. 3.03.2011
Reha hat begonnen
Mit Spaziergängen hat die Reha begonnen. Täglich bewegen am Besten beim Spazieren heisst die Anordnung. Und ab 15. Februar drei Mal pro Woche Radeln auf dem Ergometer und Aufsicht des Kardiologen. Inklusive Vorträge über Herzerkrankungen und Vorbeugen. Das bestimmt in nächster Zeit meinen Tagesablauf. Geht schon aufwärts, Tag für Tag. Herr gib mir Geduld, am Besten sofort !! ;-)))))
Dies erfuhr ich in der Nacht vom letzten Dienstag 25.01.11 auf den Mittwoch 26.01.11 als ich um halb Zwei Uhr mit starken Schmerzen in der Brust und im linken Arm aufwachte. Nach einem Blick ins Internet rief ich die Nummer 144 an und schilderte meine Beschwerden. "Ruhig sitzenbleiben und warten auf die Ambulanz und den Notarzt !!" hiess der Befehl. Zehn Minuten später hiess die Diagnose: Herzinfarkt . Die Leitungen von Fredy "The machine" sind verstopft. Ab ins Universitätsspital in welchem die Profis den Fall übernahmen. Nach zweistündiger Intervention wurde ich in die Ueberwachungsstation verlegt, später in die allg. Abteilung. Seit gestern Samstag bin ich wieder zu Hause und werde ab Montag mit der betreuten Rehabilitation beginnen. Step by Step heisst das Motto in der kommenden Zeit. Herzlichen !! Dank für die sms, Telefonanrufe und Besuche. Einen speziellen Dank dem Aerzte und Betreuerteam im USZ !!! Ihr seid absolute Profis mit einer sehr menschlichen Art. Für mich Helden des Alltags !!! 30.01.2011